Was es kann

Alle Tastenkürzel, was sie zeigen, und wie Kontaktbogen, EPUB-Wandlung und Annotationen aus Sicht des Lesers funktionieren.

Tastenkürzel

Jede Funktion hat genau ein Kürzel, und jedes davon ist einstellbar.

Kürzel Funktion
Leertaste Anhang des gewählten Eintrags anzeigen. Nochmals oder Escape schließt.
Umschalt+Leertaste Notizen des Eintrags als Seite anzeigen.
Strg+Umschalt+Leertaste Kontaktbogen: jede Seite eines PDFs als Miniatur, oder die gedruckten Seiten eines Buches.
Strg+Alt+Leertaste Derselbe Bogen in einem Zotero-Fenster: Er blättert unter der Tastatur und braucht keine Systemvorschau. Nochmals schließt es — oder Escape, Leertaste oder q, die Tasten, die auch die Systemvorschau schließen. Ein Klick auf eine Seite übergibt an den Reader und schließt es.

Jedes Kürzel ist sein eigener Schalter: Der Druck, der eine Vorschau geöffnet hat, schließt sie wieder, und Escape tut dasselbe. Ein anderes Kürzel, während eine Vorschau steht, wechselt zu dem, was es zeigt — ein Kontaktbogen weicht auf die Leertaste der einfachen Vorschau derselben Datei, und auf sein Kürzel kehrt er zurück.

Unter Linux gilt das, solange Zotero die Tastatur hat. GNOME gibt der Vorschau beim Öffnen den Fokus — dasselbe geschieht, wenn Dateien eine öffnet — und von da an beantwortet das Fenster seine eigenen Tasten: Leertaste, Escape oder q schließen es, und die Pfeiltasten wandern durch Ihre Trefferliste, die Vorschau zieht nach — genau wie in Dateien durch die Dateiliste. Zurück in Zotero sprechen die Kürzel wieder.

Dieselben Funktionen stehen im Kontextmenü. Die Einträge zum Kontaktbogen erscheinen nur, wenn die Auswahl tatsächlich ein PDF oder ein EPUB enthält.

Die Vorgaben sind auf allen Systemen dieselben; nur die Schreibweise unterscheidet sich, denn ⌃⇧ sind macOS-Tastenkappen und bedeuten anderswo nichts. Sie meiden die Kombinationen, die sich die Systeme selbst nehmen — Spotlight, Eingabequellen und das Fenstermenü, das ein Fenstermanager beansprucht, bevor die Anwendung überhaupt gefragt wird. Mehr dazu unter Architektur.

Die Leertaste bleibt wirkungslos, solange die Eintragsliste eine Direktsuche sammelt — ein Titel mit Leerzeichen lässt sich also weiterhin tippen.

Was angezeigt wird

Alles, was die Systemvorschau anzeigen kann: PDFs, Bilder, Video, HTML, Text, Office-Dokumente und was immer eine Vorschau-Erweiterung ergänzt. Das Plugin reicht die Datei unverändert weiter.

EPUB ist die Ausnahme. Keine Systemvorschau stellt eines dar, deshalb wandelt zotLook das Buch im Vorbeigehen in eine einzige gestaltete Seite: die Spine in Lesereihenfolge durchlaufen, der Körper jedes Kapitels angehängt, die buchspezifischen Stylesheets geladen, damit Aufbau und Typografie erhalten bleiben, und darüber eine Palatino-Grundschrift in buchbreiter Spalte. Bilder, Schriften und eingebettete SVGs finden sich, weil relative Adressen sowohl im Markup als auch im CSS umgeschrieben werden. Ein gewandeltes Buch wird zwischengespeichert, bis sich die Datei ändert.

Ihre Annotationen stehen darin. Zotero speichert die Position einer EPUB-Annotation als EPUB-CFI — Spine-Eintrag, Elementpfad, Zeichenversätze —, und zotLook löst diesen Bezeichner gegen das Kapitel auf, das er benennt. Eine Stelle wird also dort markiert, wo Sie sie markiert haben. Hervorhebungen tragen ihre Farbe bei halber Deckkraft, Unterstreichungen sind echte Unterstreichungen — so, wie Zoteros eigener Reader sie zeichnet —, und Paletten jenseits von Zoteros acht Farben funktionieren ebenso gut wie seine eigenen.

In jeder Ecke ein Knopf blendet Inhaltsverzeichnis und Annotationen über der Seite ein. Die Titel und ihre Verschachtelung stammen aus der Navigation, die das Buch selbst mitbringt, sind also die des Verlags und nicht aus Überschriften geraten; die Annotationen stehen in Lesereihenfolge, jedes Zitat auf zwei Zeilen gekürzt, bis Sie es aufklappen, und ein Klick führt zur Stelle im Text. Beides ist <details> und CSS — eine Vorschau führt kein Skript aus, ein Menü, das eines bräuchte, ginge dort nie auf. Bringt ein Buch keine Navigation mit, entfällt der Inhalts-Knopf.

Weil das Plugin nicht zuverlässig feststellen kann, ob eine EPUB-Erweiterung installiert ist, ist die Wandlung eine Einstellung statt einer Vermutung: Abschalten, und das Buch geht wie jede andere Datei an die Vorschau.

Der Kontaktbogen

Jede Seite eines PDFs als Miniatur in einem scrollbaren Raster — nützlich, um die Abbildung wiederzufinden, an die man sich erinnert, oder um auf einen Blick zu sehen, welche Seiten man bearbeitet hat.

  • Annotationen sind eingezeichnet, die bearbeiteten Seiten stechen hervor.
  • In jeder Ecke ein Knopf blendet das Inhaltsverzeichnis des Dokuments und seine Annotationen über das Raster, wie in der EPUB-Vorschau: das Inhaltsverzeichnis aus der Outline des PDFs, die Annotationen in Lesereihenfolge mit Zitat, Kommentar und Seite. Ein Klick auf einen Eintrag holt die Seite gerahmt in die Mitte des Fensters. Ein PDF ohne Outline bekommt keinen Inhaltsknopf, und beide Knöpfe lassen sich abschalten.
  • Ein Klick auf eine Seite öffnet sie im Zotero-Reader. Das funktioniert aus der Systemvorschau unter macOS und Windows und überall aus der Fenster-Variante — Sushis Ansicht kann einem zotero:-Link nicht folgen, wofür es unter Linux die Fenster-Variante gibt.
  • Das Raster passt sich an. Ein Dokument mit wenigen Seiten bekommt weniger Spalten und entsprechend schärfere Miniaturen, füllt also die Breite, statt Platz zu lassen. Die Spaltenzahl ist einstellbar.
  • Kein Seitenlimit als Vorgabe. Ein 300-Seiten-Buch dauert wenige Sekunden. Für ungewöhnlich große Scans lässt sich eines setzen; greift es, sagt der Bogen, wie viele Seiten er zeigt.

Die Fenster-Variante (Strg+Alt+Leertaste) zeigt denselben Bogen in einem Zotero-Fenster — dort blättert er unter der Tastatur und braucht keine Systemvorschau. Ein Klick übergibt überall gleich: Der Reader öffnet auf der Seite, und Bogen wie Vorschau schließen sich hinter der Übergabe.

Die Seitenübersicht eines Buches

Dasselbe Kürzel liefert auch für ein EPUB einen Bogen — was unmöglich klingt, denn ein umfließendes Buch hat keine Seiten. Eigene hat es keine. Aber ein Buch, das neben einer gedruckten Ausgabe erscheint, führt deren Paginierung meist mit: im Text markiert und in der Navigation gelistet, damit ein Zitat auf Seite 212 weiterhin etwas bedeutet. Wo diese Marken stehen, schneidet zotLook das Buch an ihnen und zeigt es Seite für Seite.

  • Jede Kachel ist der Text genau dieser Seite, in der Typografie des Buches, verkleinert. Ein Faksimile ist das nicht — das gedruckte Layout steckt im PDF und nirgends im EPUB —, aber es genügt, um zu sehen, wo eine Tabelle steht oder ein Kapitel beginnt.
  • Ein Klick öffnet das Buch an dieser Seite, in Zoteros Reader, genau wie die Miniaturen des PDF-Bogens — an genau der Position, die der Reader für diese Seite führt. Im Seitenmodus zeigt der Reader ganze Spalten und benennt die Seite am Spaltenkopf; eine Seite, deren Marke mitten in einer Spalte liegt, erscheint daher innerhalb der Spalte darüber. Im Scroll-Modus landet er exakt. Zoteros eigene Seitennavigation verhält sich genauso.
  • Annotationen sind eingezeichnet, wie auf dem PDF-Bogen und in der EPUB-Vorschau.
  • Dieselben zwei Knöpfe wie auf dem PDF-Bogen: die Navigation des Buches und seine Annotationen, jeder Eintrag ein Sprung zur Kachel der Seite.
  • Ein Buch ohne gedruckte Seitenzahlen sagt das. Belletristik führt meist keine, und erfinden lässt sich keine; ein Bogen aus willkürlichen Abschnitten wäre schlechter als keiner. Wissenschaftliche Verlage — Springer, O’Reilly, die meisten Lehrbücher — führen sie in der Regel.

Welcher Anhang gezeigt wird

Ein Elterneintrag zeigt einen seiner Anhänge. Die Vorgabe lautet PDF, EPUB, HTML, Bild, Video, alles andere — und das ist eine Rangfolge, kein Filter: Ein Typ weit unten kommt trotzdem zum Zug, wenn nichts darüber vorhanden ist. Sie können die Reihenfolge ändern oder stattdessen schlicht den ersten Anhang nehmen lassen, den der Eintrag führt.

Aufgelöst wird nur der gewählte Anhang. Alle aufzulösen hieße, jeden synchronisierten Anhang jedes gewählten Eintrags herunterzuladen, um alle bis auf einen zu verwerfen.

Sprachen

Menüeinträge, Einstellungen und Fortschrittsmeldungen liegen auf Englisch und Deutsch vor und folgen Zoteros eigener Spracheinstellung.