Name und Zeichen
Der Name
zot + Look.
Der offensichtliche Teil zuerst: zot für Zotero, Look für Quick Look — die Systemvorschau, die das Plugin ansteuert und nicht ersetzt. Der Name sagt damit, was das Plugin tut, und beansprucht nichts darüber hinaus.
Er nennt zugleich die Linie, in der es steht. Mikko Rönkkös ZoteroQuickLook brachte die Vorschau nach Zotero 4–6, Guillaume Chaprons Zotero7QuickLook nach Zotero 7. Beide Namen waren vergeben, und einen davon weiterzuverwenden hätte Verwechslung gestiftet — zumal die Plugins nebeneinander installierbar sind. Die Kürzung auf zotLook hält die Herkunft erkennbar und tritt niemandem auf die Füße. Siehe Herkunft.
Ein Zufall in zwei Sprachen
Nachträglich entdeckt, nicht geplant: zot ist ein Wort. Im Mauritius-Kreol, im Seychellen-Kreol und im Guyana-Kreol ist es das Pronomen der dritten und zweiten Person Plural — „sie, ihnen” und „ihr, euch” — entstanden aus dem französischen les autres beziehungsweise vous autres, wobei die Bindung an das vorangehende Wort das anlautende /z/ hervorbrachte.
„zot look” liest sich als „sie schauen” — aber nur, wenn man ein Wort aus jeder Sprache nimmt. look ist englisch; im Mauritius-Kreol heißt schauen gete, der Satz lautete dort „zot gete”.
Es ist also kein kreolischer Ausdruck, sondern ein Zusammentreffen über zwei Sprachen hinweg. Gefunden, nicht gemacht — und zu hübsch, um es zu verschweigen.
Die Plugin-Kennung lautet zotlook@fre.ms.
Das Zeichen
Ein Kontaktbogen: ein Raster aus 4 × 4 Seitenminiaturen, von denen zehn in den drei Markierungsfarben hervorgehoben sind — und zusammen ein Z bilden.
Die Wahl ist keine beliebige. Der Kontaktbogen ist das Einzige, was dieses Plugin herstellt und was kein Dateimanager mitliefert; das Zeichen zeigt also, was es beiträgt, und nicht bloß, woran es hängt. Und das Z beantwortet die Frage nach Zotero, ohne eine Linie von dessen Logo zu entlehnen.
Warum es auch ohne Farbe funktioniert
Der Buchstabe wird von markiert gegen unmarkiert getragen, nicht vom Farbton. Er übersteht damit Graustufen, dunkle Hintergründe und Farbenblindheit gleichermaßen. Aus demselben Grund bleiben die sechs unmarkierten Kacheln hell gefüllt, statt zu verschwinden — sie sind der Gegengrund, vor dem das Z überhaupt erst sichtbar wird.
Warum jede Größe eigens gezeichnet ist
Nicht skaliert, sondern je auf ihrem eigenen Pixelraster:
| Größe | wofür |
|---|---|
| 24 px | die Seitenleiste der Einstellungen — Zoteros Stylesheet setzt #prefs-navigation>richlistitem image auf diese Breite |
| 32 px | die Add-ons-Liste |
| 96 px | dieselbe Liste auf einem Bildschirm mit doppelter Auflösung |
Nur bei 96 px ist Platz für die Umrisse und die angedeuteten Textzeilen. Darunter laufen sie zu Grau zusammen, deshalb sind die unmarkierten Kacheln dort schlicht hell gefüllt.
Warum es eigene Farbe trägt
Zoteros eigene Symbole in der Seitenleiste sind einfarbige SVGs, die über -moz-context-properties eingefärbt werden — auf der ausgewählten Zeile werden sie weiß wie alle anderen. Das nachzubauen wäre die sauberere Antwort gewesen.
Gecko löst context-fill allerdings nur für Bilder aus chrome:- und resource:-Adressen auf, und das Symbol eines Plugins kommt aus dessen XPI: Es gäbe schlicht nichts, womit gefärbt werden könnte. Das Zeichen bringt seine Farbe deshalb selbst mit — was es auf dem Akzenthintergrund wenigstens lesbar hält, statt es darin verschwinden zu lassen.